Billard ist ein Geschicklichkeitsspiel und kein Rätsel: ein Tisch in der Draufsicht, acht Kugeln und eine einzige Regel zum Mitnehmen - Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel, an jeder Bande. Räum den Tisch mit möglichst wenigen Stößen ab oder spiel nach den Regeln von 8-Ball gegen einen Menschen; beides läuft direkt hier im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung.
Hier hilft kein Ausschlussverfahren: Du zielst, und die Kugeln tun den Rest. Der Tisch ist doppelt so lang wie breit und hat sechs Löcher. Darauf liegen acht Kugeln: die Weiße, mit der du stößt, und sieben Objektkugeln - je drei in zwei Farben und die Schwarze. Ein Stoß besteht aus genau zwei Größen, einem Winkel und einer Stärke. Drall gibt es nicht.
Gezielt wird von hinten, wie am Queue: Leg den Finger hinter die Weiße und zieh zurück. Die Richtung läuft vom Finger durch die Kugel hindurch, je weiter du ziehst, desto fester wird der Stoß, und beim Loslassen wird gestoßen. Ein kurzes Antippen tut nichts - ein Verrutschen soll keinen Stoß kosten. Für die Feinarbeit setzt der Regler die Stärke genau, und die Pfeile ‹ und › drehen den Winkel um je 0,2 Grad. Mit der Tastatur stößt die Eingabetaste.
Gegen den Tisch: Du wählst, ob die Kugeln in der Aufstellung liegen oder gestreut, und räumst alle sieben ab. Die Schwarze zählt hier wie jede andere. Gewertet wird die Zahl der Stöße, weniger ist besser; bei Gleichstand entscheidet die Zeit. Einen Fehlstoß gibt es nicht. Fällt die Weiße, kommt sie auf die Anstoßlinie zurück.
Gegen einen Menschen: Ein Duell online über einen Einladungslink, 30 Sekunden je Stoß. Wer anstößt, wird ausgelost. Wer als Erster eine Kugel einlocht, bekommt deren Farbe; wer eine eigene einlocht, stößt erneut. Fallen in einem Stoß je eine Kugel beider Farben, bleibt der Tisch offen, und es wechselt. Die Schwarze kommt zuletzt, und wer sie spielt, sagt vorher ein Loch an.
Nichts beginnt von selbst: Eine Partie startet erst, wenn du eine Anordnung wählst oder ein Duell erstellst.
Ein Kugelspiel in der Draufsicht - Turnierbillard ist es nicht: Es gibt weder Bandenpflicht noch Ball in Hand. Vom echten Tisch übernommen ist die Physik: Jede Bande spiegelt den Winkel, jeder Kontakt kostet Geschwindigkeit, und eine Kugel rollt aus, statt abrupt stehenzubleiben.
Nein, auf keiner Stufe. Auf Leicht endet die Linie am ersten Kontakt - an einer Kugel, einer Bande oder einem Loch - und zeigt, wenn es eine Kugel ist, deren Laufrichtung. Mittel zeigt nur einen kurzen Strahl in Zielrichtung, ohne Kontaktpunkt; Schwer zeigt nach vorn gar nichts. Der Queue hinter der Weißen zeigt auf allen Stufen die Stärke. Was danach passiert, rechnest du selbst; genau das ist die Übung.
Wenn du keine Kugel triffst, zuerst eine gegnerische triffst oder zuerst die Schwarze, solange noch eigene Kugeln liegen. Die Folge ist mild: Es wechselt, sonst nichts. Was dabei gefallen ist, bleibt gefallen.
Fällt sie ins angesagte Loch, hast du gewonnen. Fällt sie in ein anderes Loch oder fällt die Weiße mit, hast du verloren. Fällt sie nicht, wechselt es.
Nein. Die 30 Sekunden beginnen erst, wenn der Ablauf des gegnerischen Stoßes durch ist. Wer sie überschreitet, verliert die Partie.
Ja, in den Einstellungen unter „Geräusche“. Die Klänge entstehen im Browser; nachgeladen wird dafür nichts.
Nein und nein. Billard läuft kostenlos im Browser, und du kannst ohne Anmeldung sofort spielen. Nur das Duell braucht gespeicherten Fortschritt auf dem Gerät - einen zufälligen Schlüssel, keine E-Mail. Ein Einladungslink, den niemand annimmt, verfällt nach einer Weile; wie lange welche Daten gespeichert werden, steht in der Datenschutzerklärung. Wer den Link nach der Annahme öffnet, sieht zu.
Die ausführliche Anleitung mit durchgerechnetem Beispiel: Billard: Regeln und Bandenstöße.